Annas Blog

Methodisches Teil II

Ich nehme alles zurück was ich gesagt habe, naja vielleicht nicht alles aber einiges.

Nach meinen Überlegungen von letzter Woche, hatte ich die Biologie- und Chemie-Lehrerin angesprochen, ob ich nicht auch in ihrem Unterricht mal hopspitieren dürfte. Diese hat offen und freundlich reagiert und mir versichert, ich sei jederzeit willkommen. Das habe ich dann heute gleich mal ausgenutzt. Und war sehr positiv überrascht.

Kein Frontalunterricht, viel Selbsttätigkeit der Schüler und sie ist als Lehrerin unglaublich ausgeglichen und ruhig, was sich positiv aus die Klasse auswirkt (immerhin kenne ich die Klasse aus dem Englischunterricht, bestes Beispiel, die letzte Stunde gestern…). Die Frau ist schon über sechsig (sieht aber nicht danach aus) und macht wirklich guten Unterricht und hatte super Ideen.

Einige Beispiele:

Als Ergebnissicherung zum Thema “Gesunder Lebensstil” sollten die Schüler heute Plakat gestalten – die Ergebnisse waren gut. Teilweise als Warnung, teilweise als Ratschläge oder Gegenüberstellung gestalltet. In einer anderen Klasse haben die Schüler und Schülerinnen sich mit den verschiedenen Sinnen und deren Funktion beschäftigt. Sie mussten einen Test zu dem Thema gestalten (Aufgabentypen waren vorgegeben: Multiple-choice, Ja/nein-Fragen, sowie Beschriftungsaufgaben von Zeichnungen) und Auch eine die Punkte und Notenvergabe entsprechend planen, anschließen ist der Test von anderen Gruppen geschrieben und dann wieder von der Ausgangsgruppe ausgewertet worden. Davon habe ich natürlich nur das Ergebnis mitbekommen, aber ich finde die Idee wirklich gut und die selbstgestalteten Test sahen wohl durchdacht aus. Außerdem waren die Schüler auf diese Weise gezwungen sich viel intensiver vor dem Test mit dem Thema auseinanderzusetzen. Eine Idee, die man sich merken sollte.

Bei Gelegenheit werde ich auch noch mal mit in den Chemieunterricht gehen. Am Donnerstag ist aber erstmal ein Ausflug in die Krankenhauspraxis angesagt. Dazu habe ich mir eben extra noch ein weißes T-shirt besorgt, Hose und Schuhe kann ich mir leihen. Morgens um 6:15 gehts los. Ich werde mich daran erinnern müssen, dass ich das freiwillig mache, wenn ich am Donnerstag um 5:00 aufstehe.

Categories: als Comenius-Assistentin in Tschechien, Schulalltag

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2 Comments

  1. Und wie war das Aufstehen? Hoffentlich ist das Wetter bei dir besser, hier ist es kalt und regnet schon die ganze Nacht und keine Ende in Sicht, so richtig eklig, da möchte man lieber im Bett bleiben.

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