Annas Blog

Ewig unvollkommen

Gefühlt meine halbe Arbeitszeit im PC-Pool unserer Fakultät verbringe ich mit Updates. Suchen, einspielen, installieren und anschließend: Warten, weiter warten, länger warten. Eine wahre Geduldsprobe – und ich bin nicht unbedingt für Geduld bekannt. Ich mag es, wenn Dinge gleich funktionieren. Bin auch durchaus bereit mich mit einem: “Egal, ich lass das jetzt so!” zufrieden zu geben. Nicht immer, aber doch des Öfteren.

Zu meiner Geburt habe ich eine Karte bekommen, auf der mir jemand ein bequemes Leben gewünscht hat. Das habe ich damals wörtlich genommen. Ich nehme zwar nie den leichtesten Weg (langweilig soll es ja auch nicht sein), aber ich würde auch nie den steinigsten nehmen. Ich befinde mich in einem ewigen Schwebezustand. Wie Software, nie perfekt, ewig unvollkommen, immer wartend auf das nächste Update.

Nur im Gegensatz zum Betriebssystem meines Rechner, der gerade schon wieder mit einem riesigen Update beschäftigt ist, gibt es für mich keines. Ich werde wohl Anna 1.0 bleiben. Wobei – ich kann ja an mir arbeiten. Und meine Geduldspanne hat sich durch das warten auf diverse Updates schon erheblich verbessert.

Categories: Alltägliches, Gedanken über Gedanken über Gedanken

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1 Comment

  1. mir gefällt Anna 1.0 so wie sie ist, wer ist schon perfekt ;-)

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