Annas Blog

Tag: Freizeit (page 2 of 3)

Unter Freunden – eine Konsumkritik

Vor inzwischen über einem Jahr habe ich zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Konzept “Verkaufsparty” sammeln können. Damals war ich zu einer Freundin auf eine Tupper-Party eingeladen. Im großen und ganzen besteht diese “Party” aus einer Vorstellung aller wichtigen Produkte (in diesem Fall die der Firma Tupper), ohne die man nicht leben kann. Und falls man es bisher konnte, dann wird es einem in Zukunft verleidet, weil man ohne nicht mehr leben möchte. Zum Beispiel die Schüssel mit deren Hilfe man Nudeln in der Mikrowelle kocht. – Nie von gehört? – Braucht man auch eine Mikrowelle für, aber diese Mehrkosten sollte einem der Spaß schon wert sein.

Anschließend gibt es eine Produkttestphase. So haben wir auf besagter Veranstaltung zusammen eine Quiche gebacken, mit Hilfe verschiedener Tupperprodukte versteht sich. Seit dem weiß ich, dass es einen Tupper-Zwiebelhexler gibt, den ich durch ein Band antreibe. “Keine tränenden Augen” (O-Ton der Verkäuferin), aber viel Abwasch und ich bin mit dem Messer definitv schneller, wobei ich natürlich einen unfairen Vorteil gegenüber vielen Hobbyköchen habe. Unverzichtbar ist auch der Dosenöffner. Für dreißig Euro kann ich etwas erwerben, das ewig hält, keine scharfen Räder erzeugt und ohne Krafteinsatz anwendbar ist. Das würde sich bei unserem Dosenkonsum auch wirklich rechnen. Zumal jede gute Mutter (nicht das bei besagter Veranstaltung welche dabei gewesen wären…) ihrem Kind immer Dosen zum auslutschen gibt, ohne scharfe Ränder natürlich, wegen der leckeren Bisphenol-A-haltigen Kuststoffbeschichtung innen … Mhhh!

Die Quiche, gebacken in einer Latex-Form bei deren Verwendung man keinen Teig für den Boden benötig, war übrigens höchstens mittelmäßig. Wenn ich kalorien- oder kohlenhadratarm essen möchte, dann sollte es halt lieber ein schöner Salat sein und kein Quiche ohne Boden.

Abschließend kommt dann die Verkaufsphase. Man hatte ja ausreichend Gelegenheit die Vorteile aller Produkte zu bewundern und möchte nun nach Möglichkeit ganz tieef in die Taschen greifen, um vielleicht den ein oder anderen Schatz mit nach Hause zu nehmen. Bei Tupper ist es übrigens auch so, dass der Gastgeber ein Geschenk bekommt, das umso größer ausfällt je kauffreudiger sich die eingeladenen Freunde zeigen. Die fragwürdigen Seiten des Netzwerkmarketings.

Ich habe mich damals der Ausgabe auch nur eines einzigen Euros verweigert. Und selbst bei Sachen, wo man mal sagt “ok, das könnte ganz praktisch sein” stellt man fest, brauchen (im Sinne von ohne dieses Produkt nicht klarkommen) tut man es nicht. Und heute wüsste ich nicht mal mehr, was davon ich überhaupt praktisch gefunden habe. Im Gedächtnis geblieben sind mir nur die Kuriositäten.

Letzten Freitag war ich mal wieder zu so einer Veranstaltung eingeladen. Diesmal handelte es sich um einen Schminkworkshop, also die getarnte Verkaufsveranstaltung einer Kosmetikvertreterin. Versprochen wurde einem eine “freudvolle und spannende Atmosphäre”. Schon das Wort freudvoll ist in diesem Zusammenhang fragwürdig und was an Kosmetik Spannung erzeugt, blieb auch offen. Bislang dachte ich immer, jede Menge Creme im Gesicht hilft Spannungen zu reduzieren. Naja – genug der Wortspielerei. Ich gebe zu, ich bin von Natur aus neugerig, also bin ich hingegangen. Was man nicht ausprobiert hat, darüber kann man nicht sprechen (und in meinem Fall auch nicht schreiben) und schminken ist ja etwas, dass den meisten Frauen und Mädchen Spaß macht.

Ich möchte auch ehrlich sein, ich habe tatsächlich etwas darüber gelernt, wie ich zum Beispiel meine Augen besser schminken kann. Im Alltag bin ich ja häufig sogar für Mascara zu faul und Makeup benutze ich nie. Trotzdem sollte man vieles in Frage stellen. So bin ich nach wie vor überzeugt nicht drei Schichten Irgendwas auf mein Gesicht auftragen zu müssen. Und das alle diese Schichten “meine Haut atmen lassen sie aber vor allen schädlichen Umwelteinflüssen (Pollen, Sonne, Bakterien) schütz” wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Angefühlt hat es sich irgendwie nicht so.

Das Ergebnis sah allerdings gut aus, wobei ich so nie zur Uni gehen würde und selbst für das geplante Essengehen am Freitag Abend kam es mir ein wenig to much vor. Aber ich weiß jetzt, dass ich eng stehende, große, leicht schräge grüne Augen und ein viereckiges Gesicht habe. Das alles hätte mir ein Blick in den Spiegel natürlich auch offenbaren können, aber ich habe jetzt eine darauf zugeschnittene Anleitung, wie ich am besten Liedschatten auftrage und wie ich den Eyliner zu setzen habe.

Am Ende kam natrülich auch hier die Verkaufsphase und diesmal habe ich tatsächlich etwas gekauft. Praktischerweise haben ja solche Berater ein tragbares EC-Gerät, sodass man das Geld virtuell schon mal los ist, bevor man das Produkt in der Hand hat. Auch einen Termin für eine Hautfachberatung habe ich mir aufschwatzen lassen, den werde ich aber wohl wieder absagen. Die Produktserie im Wert von über hundert Euro, die man da empfohlen bekommt, will ich eh nicht. Dann liebe gar nicht erst hingehen.

Das ist das Problem mit dem Party-Konzept, wenn die Verkäuferin nett und sympathisch (also gut) ist, dann will man nicht nichts kaufen. Schließlich hat sie sich drei Stunden Zeit für den Spaß genommen. Beim nächsten Mal werde ich deshalb lieber nicht mehr hingehen. Wobei, wenn ich sie einladen würde, bekäme ich ein Pinselset im Wert von 50 Euro, nicht das ich wüsste, was ich mit 15 verschiedenen Pinseln anfangen sollte. Angeblich geht das morgendliche Makeup dann schneller. Aber wie gesagt, ich benutze morgens nichts, wofür ein Pinsel nötig wäre.

Eine andere Freundin ist genau aus diesem Grund gar nicht erst hingegangen. Sie meinte allerdings lakonisch: “wenn wir schon Verkaufspartys veranstalten, warum machen wir dann nicht ein Dildo-Party?” Da gäbe es wenigstens Sekt und interessante Frauengespräche.

Wie da allerdings die Produkttestphase aussieht, habe ich lieber nicht nachgefragt.

Sprachblüten

Die Sonne scheint und es wird Frühling. Allerdings sind die Bäume noch recht kahl und außer vereinzelten Frühblühern sind noch nicht viele Blüten zu sehen.

Zum Ausgleich dafür wurde ich dieses Wochenende mit einer breiten Palette an “Sprachblüten” konfrontiert. Darunter befanden sich sowohl Ausrutscher in den tiefsten Sprachsumpf als auch kreative Formulierungen aus der Hausarbeit meiner Schwester, bei der ich schon das Thema nicht verstanden habe. ;)

Ich möchte euch an dieser Stelle ein wenig an den hübschesten Auswüchsen teilhaben lassen. Aber Achtung nicht alles davon ist jugendfrei!

Gestern Abend waren wir auf einer Geburtstagsfeier. Und wie häufig rutschen Gespräche unter Erwachsenen zu fortgeschrittener Stunde und unter dem Einfluss von zu viel Alkohol auch gerne mal unter die Gürtellinie.  – Man verzeihe mir bitte an dieser Stelle den Niveauverlust, aber ich konnte nicht anders als es aufschreiben. – Neben abstrusen Geschichten über Sexunfälle (“Epileptikerin beißt ihrem Ehemann den Penis ab” und “Gips in der Harnröhre als Potenzmittel ist keine gute Idee”) habe ich tolle neue Worte gelernt. “Trackermuschi” und “Fernfahrerfotze” kannte ich zum Beispiel nicht. Und im Zusammenhang mit Hackfleisch und perversen sexuellen Vorlieben fiel irgendwann der Satz: “Da wird der Fleischer zum Zuhälter!” Aber mal abgesehen von schmutzigen Geschichten wars ein netter Abend ;) Er schien halt nur unter dem Motto “Heute sinkt für Sie: Das Niveau!” zu stehen.

Ganz eigene Stilblüten hat dagegen meine Schwester in ihrer jüngsten Hausarbeit produziert. Thematisch bewegt sich diese im Bereich Kunstwissenschaft und Philosophie und es handelt sich um eine Außeinandersetzung mit dem Futurismus in Russland (Ok ich nehme es zurück, ein bisschen was habe ich doch verstanden). Dieser hat sich ihrer Beschreibung nach “nicht ganz am Vorabend des ersten Weltkriegs, aber doch etwa um die Teezeit” entwickelt. Das ist zwar keine päzise Zeitangabe, wir lernen jedoch Folgendes:

1. Die Verfasserin ist Teetrinkerin – Norddeutsche oder Engländerin. (Wir wissen natürlich was zutrifft.)

2. Der zweite Weltkrieg hat an einem Abend begonnen.

3. Präzise Zeitangaben in geschichtlichen Abhandlungen sind überflüssig, hauptsache die Schreiberin wird ausreichend mit schwarzem Tee versorgt. (Was offensichtlich nicht der Fall war.)

Abschließend habe ich noch gelernt, dass die Russen (vor allem die Futuristen unter ihnen) größenwahnsinnig waren, aber auch das ist ja eigentlich nichts Neues. Ob Putin wohl auch eine “utopische Welttransformation” anstrebt? Ich hoffe nicht, denn diese besteht nach Meinung meiner schwarzteesüchtigen Schwester aus der “Vollendung der Schöpfung” und das hört sich keinesfalls gut an. Unsere Welt ist doch super wie sie ist, ein wenig unperfekt und sprachlich voller einzigartiger bis abartiger Bilder. Eine wundervolle Spielkiste für jeden, der damit umgehen kann oder zumindest glaubt dies zu können.

 

Gezeichnet:

Anna, die glaubt mit Sprache umgehen zu können (auch wenns an der Rechtschreibung bisweilen hapert) ;)

 

Gute Vorsätze nach einer anstrengenden Woche

Ich hatte mir für dieses Wochenende einiges vorgenommen. Zum Beispiel wollte ich die noch nicht fertigen Unterrichtsvorbereitungen für nächste Woche schon mal fertig machen. Damit ich dann Anfang der Woche schon mal an dem Bericht fürs Praktikum schreiben kann, oder so…

Aber mit guten Vorsätzen ist das ja meist so, dass sie genau das bleiben, nämlich Vorsätze. Am Freitag war ich mit Lena in der Offenburger Stadtbibliothek, im Fitnesstudio und wir haben abends zusammen gekocht (fleischfrei versteht sich). Am Samstag war ich auf dem Markt, es war sonnig und schön und definitiv das falsche Wetter, um in der Wohnung zu sitzen. Abends habe ich dann ein super Curry gekocht, auch fleischfrei selbstverständlich ;). Tja und heute hat es zwar geregnet und es wäre das perfekte Wetter gewesen, um am Schreibtisch zu sitzen, aber irgendwie habe ich mir zwanghaft andere Beschäftigungen gesucht. Haare färben zum Beispiel. Das dauert seit ich dafür Henna nehme ziemlich lange und erfordert zwingend einen Badputz im Anschluss. Mit meinem aktuellen Strickprojekt bin ich auch weitergekommen, ach ja und ein gutes Buch in einem bequemen Sessel an einem Regentag, wer könnte da “Nein” sagen?

Und irgendwie fand ich schon, dass ich es ein wenig verdiehnt habe. Die letzte Woche hat mich ziemlich gestresst, aber nachdem am Donnerstag Nachmittag alles vorbei war und die Vorbereitungen für die nächste Woche, die ich ja zum Teil schon mitgemacht hatte, nicht so drängend waren, weil weniger und wie gesagt schon teilweise feritg – hach, da darf man ja auch mal rumlümmeln, oder?

Keine Sorge ihr müsst mir nicht zustimmen, das ist rhetorisch gemeint. Ich bin von der Wahrheit quasi unglaublich fest überzeugt. Und deshalb werde ich auch den Rest des abends noch ein wenig genießen, bevor ich morgen früh wieder ersthaft was tue – diesmal wirklich, also höchstwahrscheinlich – und wenn nicht dann spätestens Dienstag … oder so ähnlich ;).

 

Entspannung in Freiburg

Gestern waren Lena und ich in Freiburg. Erklärtes Ziel war entspannung und bummeln und das ist uns bei Frühlingshaften 15°C auch gut gelungen. Am Freiburger Dom war gerade Markt und da auf einer Seite des Marktes nur regionale und viele Bioprodukte verkauft werden, haben wir uns dort einen Bio-Veggi-Döner genehmigt. Echt lecker übrigens. EIgentlich esse ich nur selten Tofu und muss das auch nicht unbedingt, aber das hat gut geschmeckt.

Abgeklappert wurden diverse Deko und Stoffläden und ein Handarbeitsladen in dem ich bezüglich einer wunderschönen Mohiar-Seidenwolle in grün schwach geworden bin.

Ansonsten gab es Abends eine super leckere Selbstgemachte Pizza und hinterher Tiramisu. Ein gemütlicher Abend nach einem Tag zum abschalten.

Jetzt werde ich erstmal auf den Markt in der Innensatdt und in die Offenburger Stadtbibliothek fahren und mich anschließend ganz fleißig wieder der unerlässlichen weiteren Unterrichtsvorbereitung widmen.

Fünf Stunden Unterricht

Heute war es so weit, ich habe meine ersten Stunden an der HLS Offenburg gehalten. Und obwohl eigentlich keine einzige Stunde so verlief, wie meine zeitlich Planung es vorsah (exakte Zeiteinschätzungen sind offensichtlich noch nicht so mein Ding), würde ich ein positives Gesamtfazit ziehen.

Natürlich gibt es immer hundert Kleinigekeiten, die verbesserungswürdig sind (abgesehen von der Einschätzung wie lange die Schüler nun für diese Gruppen oder Einzelarbeit brauchen). So geriet z. B. mein Tafelbild in einer Stunde etwas außer Kontrolle. Als ich versucht habe die Ergebnissicherung an der Tafel vorzunehmen und mich immer halb zu den Schülern umgedreht habe, rutschten die Worte hinten immer nach unten. Oder als ich in einer Klasse voller elan zu viel erklärt und geredet habe, was ich an der ein oder anderen Stelle lieber die Schüler hätte machen lassen sollen. Manche Ergebnisse von Gruppenarbeiten sind auch relativ ernüchternd, wenn die Schüler nicht mal die Hälfte von dem, was sie erwartungsgemäß herausgearbeitet haben sollten, erkennen (und es doch so offensichtlich ist). Dann muss in der nächsten Stunde stark nachgearbeitet werden, damit anschließend im Hefter steht was in den Hefter gehört.

Überhaupt sind meine Stunden sehr Arbeitsblatt und Kopie lastig gewesen, jedenfalls im Vergleich zu dem, was ich in Tschechien gemacht habe. Aber dort war kopieren und drucken auch nicht so gern gesehen. An der HLS drucken alle was das Zeug hält. In den Pausen stehen die Lehrer an den Druckern Schlange und die armen Maschinen kommt gar nicht hinter her Folien, Kopien und vom Rechner gesendete Aufträge auszuspucken. Den Schülern fünf Blätter und mehr um die Ohren hauen, kein Problem! Bücher existieren nur als Randnotiz und werden offensichtlich auch nur bei direkter Aufforderung mit zur Schule gebracht.

Nach dem Auswertungsgespräch war ich dann doch ziemlich groggi. Habe mich aber noch zu Wohnungsputzmaßnahmen und jede Menge Regularien hinreißen lassen. Jetzt habe ich mir daher ein wunderbar entspannendes Bad redlich verdiehnt. Badewanne ich komme!! In Dresden habe ich ja keine, daher muss ich das hier ausnutzen; außerdem entspannt das vielleicht meine vom gestrigen Indoor-Walking völlig verkrampften Waden. Also dann: Guts Nächtle!

 

Teehäuser

Ich habe mir gerade aller größte Mühe gegeben auf die Frage “Beschreiben Sie, was Sie gelernt haben in Hinblick auf Sprache und Kultur des Gastlandes!”, ein vernünftige Antwort zu geben. Zur Verfügung stehender Platz: 4000 Zeichen, das ist in etwa eine DIN A4 Seite Text. Und ich habe diese 4000 Zeichen voll ausgeschöpft und trotzdem fast nichts gesagt.

Zum Beispiel war nicht mal Platz, um die tollen Teehäuser zu erwähnen, die ich an Tschechien so liebe. Mein wertvollstes Mitbringsel (selbstgekauft) ist die Data Marsala Teemischung, die es im Teehaus in Benesov gibt. Eine Gewürzmischung aus Ingwer, Pfeffer, Zimt, Nelken und Kardamom, die man erst kocht, um dann schwarzen Tee, Honig und Milch hinzuzufügen. Soo lecker! Natürlich habe ich jetzt hier meine eigene Teestube. Ich habe eine große Auswahl verschiedenster Teesorten (schwarz und grün und alles was man so als Hippietee bezeichnen kann) und ein Kanne mit Stöfchen. Aber unsere Wohnung ist nicht pseudo-asiatisch decoriert und es liegen auch nicht überall Sitzkissen. Nicht das ich das dauernd toll fände, aber so ab und zu …

Wo sind in Deutschland die Teehäuser, warum gibt es hier sowas nicht?!

Back- und Abschiedsorgien

Normalerweise ist es so, wenn man irgendwo eine längere Zeit verbracht hat und viele nette Menschen kennengelernt hat, dass man dann stückchenweise Abschied nehmen muss. Jeden Tag ein Paar von denen Tschüss sagen. Hoffen, dass man sie wieder sieht. Wissen, dass das bei manchen klappen wird, bei anderen nicht. Es ist aber auch eine intensivere Erfahrung, weil man merkt, wie vielen Menschen man etwas bedeutet und wer einem selbst etwas bedeutet.

Den heutigen Vormittag haben Jana und ich damit verbracht Deutsch zu sprechen (weil sie unbedingt noch ein wenig trainiren will, bevor ich weg bin) und Kuchen zu backen. Anschließend waren wir Mittagessen, Traditionell mit einer Freundin die ich vom Zumba kenne. Von der habe ich zum Abschied zwei CDs bekommen, eine davon handsigniert von der Benesover Berühmtheit Štěpán Kojan (ich hatte von dem Konzert, auf dem wir waren, erzählt).

Jetzt bin ich auf dem Sprung nach Prag, wo ich meine Gastmutter und meine Gastschwester von meinem ersten Auslandsaufenthalt in TSchechien wiedersehe und mal wie der Abschied nehme. Hier bin ich mir aber sicher, dass ich sie wiedersehen :).

Der Kuchen ist für den offiziellen Abschied morgen ion der Schule, ich werde versuchen davon zu berichten, aber es kann sein, dass ihr darauf bis Freitag früh (wenn ich ausgeschalfen habe) warten müsst.

Countdown: Noch zwei Tage bis zu meiner Abreise.

Letztes Wochenende: Sonntag

Countdown: Noch fünf Tage bis zu meiner Abreise.

Bin leider zu müde um diesen tollen Tag ausführlich zu beschreiben. Erfahrungen im Abfahrtsski gesammelt, gebastelt und die letzten Unterrichtstunden vorbereitet, beim Bowlen schon ein wenig Abschied gefeiert, alles in allem ein super Tag!

Wünsche euch eine gute Nacht!

Mein letztes Wochenende: Samstag

Countdown: Noch sechs Tage bis zu meiner Abreise.

Es ist saumäßig kalt heute, heute Nacht ungefähr -20°C (ich habe keine Möglichkeit das zu prüfen, aber es wurde mir so erzählt). Im Moment so -10°C, was Jana und mich aber nicht davon abgehalten hat auf Langlaufski zu steigen. Hier ganz in der Nähe gibt einen Golfplatz (für die, die schon hier waren: hinter dem Schloss Konopiste), der im Winter mit Langlaufstrecken und einem Hügel zum Abfahrtski üben für Kinder ausgestattet ist. Dorthin hat uns Janas Man gebracht. Die Landschaft sieht märchenhaft aus, trotz fehlender Sonne und beißender Kälte war uns bald warm und es hat Spaß gemacht. Ich falle auch nicht mehr so häufig hin. Jana Kommentar: “Es macht schon gar keine Spaß mehr mit dir, wenn du nicht fällst”, deshalb haben sie beschlossen mich morgen auf dem Kinderhügel auf Abfahrtsski zu stellen. Ich bin gespannt…

Wir waren noch ein Mittagessen einsammeln und wurden dann wieder abgeholt. Ich war noch kurz bei Janas Familie, weil wir die Kuchenbackaktion für meine Abschiedsparty in der Schule planen mussten und sichten welches Werkzeug sie da hat und was wir ausleihen müssen. Jana ist keine große Köchin oder Bäckerin, ihr Mann kam auch gleich in die Küche und hat sich lautstark beklagt, dass sie mit mir backen will, wo sie doch für ihn sie bäckt. Aber wozu auch, wo er doch ganz prima von seiner Mutter verpflegt wird.

Jetzt hab ich noch ein wenig zu tun, weil ich eine Aktivity-variante für meine Deutsch und Englisch lernenden Schüler erstellen will, möglichst nur mit Vokabeln, die sie (theoretisch) beherrschen. Denn zum einen ist das natürlich meine letzte Woche und zum anderen letzte Woche vor den Ferien, weshalb das Alles auch ein wenig Spaß machen sollte.

Und der Countdown läuft …

Noch zehn Tage bis zu meiner Abreise.

Inzwischen müssen solche Dinge wie Abschiedsveranstaltungen in der Schule und eine kleine private Abschiedsparty geplant werden. Heute morgen bin ich von meiner Vermieterin überfallen worden, die ohne jede Vorwarnung mögliche neue Mieter angeschleppt hat (in meine unaufgeräumte Wohnung, wo der Wäscheberg vom Wochenende auf dem Fußboden lag …!) und denen erzählt hat, dass die Wohnung ab 1.2. frei ist. Das ist zwar nicht komplett falsch, aber sie erst abends frei. Das musste ich dann heute Nachmittag erstmal klarstellen. Mit ihrem Mann hatte ich das nämlich schon Anfang Januar besprochen.

Außerdem muss man an so viele Regularien denken. Das Europass dokument, das Papier, dass ich am letzten Tag unterschreiben und an den Pädagogischen Austauschdienst faxen muss. Mein Abschlussbericht (wobei ich im Moment noch darauf warte, dass mir jemand das Formular zuschickt) für den diese Aufzeichnungen hier eine wichtige Gedächtnisstütze sind.

Ach ja und am Wochenende gehen wir vielleicht nochmal Skilaufen, diesmal aber in der Nähe :). Ans Packen mag ich noch nicht denken, aber das sollte auch nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen. Zumal ich fast den ganzen 1. Februar dafür Zeit habe, da hier dann eh Zeugnisferien sind und meine Assistenzzeit vorbei sein wird.

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